Mittleres Saaletal als Kulturlandschaft sichern, 29.06.2007, OTZ
Die Kulturlandschaft der Region nachhaltig sichern und entwickeln, dieses Ziel verfolgt das Kulturlandschaftsprojekt “Mittleres Saaletal”, das jetzt Gestalt annimmt. weiterlesen »
Die Kulturlandschaft der Region nachhaltig sichern und entwickeln, dieses Ziel verfolgt das Kulturlandschaftsprojekt “Mittleres Saaletal”, das jetzt Gestalt annimmt. weiterlesen »
Theater und Orchester Rudolstadt bleiben erhalten. Mit der Erhöhung des Etats durch den Theater-Zweckverband um 900 000 Euro, so dass der Vertrag mit dem Land wird abgeschlossen werden kann. Das teilte der Zweckverband „Thüringer Landestheater Rudolstadt und Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt“ mit Die Verbandsversammlung hat gestern dazu die Beschlüsse gefasst. Der Haushaltsetat des Zweckverbandes wird für die Jahre 2009 bis 2012 von 3, 2 Millionen Euro um 900 000 auf 4, 1 Millionen Euro erhöht. weiterlesen »
Die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt sind gerettet. Gestern votierte der Theaterzweckverband dafür, die Zuschüsse für das Theater Rudolstadt und das Orchester um 900 000 Euro zu erhöhen - trotz Widerstandes aus Saalfeld. weiterlesen »
Widerspruch erntet Jenas Finanzdezernent Frank Jauch für seinen Vorschlag, den ausgehandelten Vertrag zwischen Jena und dem Freistaat Thüringen zur Finanzierung der Jenaer Philharmonie platzen zu lassen (OTZ berichtete).
Der Stadtrat sollte recht bald den Vertrag unter Dach und Fach bringen. Ansonsten gefährde man die Existenz der Philharmonie. Dies meint Dr. Margret Franz, Werkleiterin des Eigenbetriebs Jena-Kultur. weiterlesen »
2008 ist für den Theaterzweckverband noch ein recht einfaches Geschäftsjahr, weil alle Ausgaben gegenüber bisher konstant bleiben. Und so hatten die Zweckverbandsmitglieder gestern kein Problem, den Haushalt für 2008 zu beschließen.
Anders sieht es schon mit dem Finanzplan bis 2011 aus, der Anlage des Haushaltsplanes ist. Weil sich das Land aus der Theaterfinanzierung zurückziehen wird, will der Zweckverband 900 000 Euro mehr pro Jahr von 2009 bis 2012 aufbringen. weiterlesen »
Die galaktische Geburt eines neuen Klangkörpers wird am Sonntag im Geraer Theater gefeiert: Mit einem Ensemble-gerechten Arrangement des “Star Trek TV Theme” feiern Die zwölf Thüringer Cellisten ihr Konzertdebüt. Kultusminister Jens Goebel, dessen Haushalt mitunter mit einem schwarzen Loch verglichen wird, darf darob gelassen bleiben: Die neue Gruppierung kostet ihn keinen Cent. Denn alle zwölf Musiker haben ihr Auskommen. Noch. weiterlesen »
Thüringens Orchester planen für den 6. Juli eine musikalische Demonstration zum Thüringentag in Eisenach. Genau ein Jahr nach Veröffentlichung der Sparpläne des Kultusministeriums protestieren sie noch einmal gegen die Kulturkürzungspolitik. weiterlesen »
Die Idee kam Lukas Dreyer bei dem großen Solidaritätskonzert im November. Ein 160-Mann-Orchester spielte in Erfurt Beethovens Neunte, darunter 16 Cellisten. Wenn man bundesweit so viele Kollegen zusammentrommeln kann, klappt das auch innerhalb Thüringens, überlegte sich Dreyer, Solocellist in Gera. Er fragte bei den Besten an und stieß auf Begeisterung. Am Sonntag geben die zwölf Thüringer Cellisten ihr erstes Konzert. weiterlesen »
Zum Thüringentag in Eisenach könnte es dieses Jahr gleich zwei Welturaufführungen geben. Da wäre zum einen das Musical “Elisabeth - Legende einer Heiligen” und zum anderen das Stück “Wenn die Häuser Trauer tragen”, geschrieben von der Realität. Im Klartext: Wenn sich die Wartburgstadt vom 6. bis 8. Juli Gäste aus ganz Thüringen einlädt, dann sollen die auch erfahren, dass hier der Frust über den Kulturabbau in Stadt und Land noch nicht verebbt ist. weiterlesen »
Der Theaterzweckverband Rudolstadt-Saalfeld entscheidet morgen, ob er seinen Anteil an der Theater- und Orchesterfinanzierung ab 2009 um 900 000 Euro erhöht und damit die Thüringer Symphoniker rettet. Saalfeld hatte im Vorfeld als einziger der drei kommunalen Träger dagegen gestimmt, hält im Verband aber nur einen Stimmanteil von zwölf Prozent. weiterlesen »
Nach einem Bericht der “Thüringer Allgemeinen” erreicht Thüringens Kultusminister Jens Goebel seine ursprüngliche Sparvorgabe nicht. Statt die Förderbeträge von derzeit 60 auf künftig 50 Mio Euro abzusenken wird Thüringen für seine Theater und Orchester künftig mindestens 58 Millionen Euro jährlich ausgeben - 55 Millionen sind durch die Verhandlungen mit den kommunalen Trägern bereits vertraglich fixiert, hinzu kommen noch Beträge für Tarifsteigerungen und die Philharmonie Gotha-Suhl, die doch erhalten bleiben soll.
Die jetzige Einsparung beruht auf der “faktischen Schließung” des Eisenacher Theaters, so die Zeitung.
Das Eisenacher Theater wird als Zustiftung an das Meininger Theater angegeliedert und dann weitgehend von dort bespielt.
Beim Kulturkahlschlag wird die CDU-Landesregierung ihr selbst gestecktes Ziel deutlich verfehlen: Von 60 auf 50 Millionen Euro sollten die jährlichen Zuschüsse für neun Bühnen und zehn Orchester im Lande ab 2009 gekürzt werden. Gestern bezifferte Finanzministerin Birgit Diezel, eher beiläufig, die künftig einzukalkulierende Summe auf rund 58 Millionen Euro. Länger als ein ganzes Jahr dauerte die hitzige Debatte, und zuletzt hat auch Kultusminister Jens Goebel nicht mehr von Einsparungen als oberster Maxime gesprochen, sondern vornehmlich von Strukturveränderungen. weiterlesen »
Thüringen wird für seine Theater und Orchester künf- tig mindestens 58 Millionen Euro jährlich ausgeben. Das ist kaum weniger als bisher geplant. Einziges Opfer ist das Landestheater Eisenach. weiterlesen »
Unter Umständen steht das Kulturhaus für […] Auftritte von Vereinen wie “art der stadt” oder anderen Theatern nicht mehr zur Verfügung. Es soll Spielstätte einer Musicalproduktion werden. […] Das ist schwer vorstellbar für Thun und seine Mitstreiter vom Verein “art der stadt”: Das Gothaer Kulturhaus diene den Gothaern und nicht den Touristen. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: weiterlesen »
Vorgestern Abend vereinbarte die Weimarer Kommunalpolitik ihre Eckpunkte für die Verhandlungen mit dem Land zur Überführung des DNT in ein Staatstheater. Und gestern bereits einigte man sich mit dem Ministerpräsidenten Dieter Althaus über diese Grundzüge. Sogar der Kultusminister nahm an diesem Gespräch teil. weiterlesen »
Noch vor der nächsten Stadtratssitzung am 18. Juli sollen den Räten erste Eckpunkte zur Überführung des DNT in die Staatstheaterform vorgelegt werden. Mit der Ausarbeitung des Papier soll sofort begonnen werden, so dass ein in den wichtigsten Punkten bereits vorformulierter Gesellschaftervertrag vorgelegt werden kann, weiterlesen »
Sehr geehrte Damen und Herren,
bitte vergessen Sie bei den anstehenden Entscheidungen bezüglich des Meininger
Theaters nicht, dass Sie sich zu Handlangern einer kulturfeindlichen also auch
menschenfeindlichen Politik der Thüringer Landesregierung machen, sollten Sie
sich dafür entscheiden, auch nur ansatzweise auf Forderungen und sog.
Vorschläge der ministralen Banausen aus Erfurt ein- bzw. zuzugehen. Angesichts
der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung eine derartig unsinnige Sparmaßnahme
durchzusetzen, zeugt nicht nur von hochgradiger politischen Inkompetenz sondern
auch und vor allem von machtpolitischer Arroganz. Spätestens in zwei Jahren
wird diese CDU-Regierung da gelandet sein, wo sie schon lange hingehört, auf
dem Müllhaufen der Geschichte. Aber dann wird es zu spät sein, denn eine
einzigartige Kulturlandschaft wird dann unwiederbringlich verloren sein,
sollten die Ignoranten in Erfurt zum Ziel kommen. Ministerpräsident Vogel
leitete seinerzeit einen Prozess ein, dem sich damals mit andauernden
Demonstrationen und Protesten nicht nur die Meininger entgegenstellten. Der
Erfolg war zwar kein vollkommener, denn seit dem gibt es in Meiningen kein
Ballett-Ensemble mehr. Doch er sollte soviel Mut machen, Vogels Zöglingen
erneut paroli zu bieten, die ihr absurdes Ziel offensichtlich mit all ihnen
gebotenen Mitteln von Intrigen und Erpressungen weiter verfolgen. Beredtes
Beispiel dafür ist der Herr Landrat Luther, der wie zu DDR-Zeiten
Parteidisziplin über die Demokratie stellt, ganz im Sinn seines Duodez-Herren
Althaus, der dies wohl noch aus seiner FDJ-Zeit verinnerlicht hat. Die
geplante, nicht öffentliche Sitzung von Kreistags- und Statratsmitgliedern zum
Thema Theater ist geradezu ein empörendes Beispiel für die Unterwanderung der
Demokratie. Lassen Sie sich das nicht gefallen, wehren Sie sich, protestieren
Sie und diskutieren Sie nicht über indiskutabele Pläne.
Mit freundlichen Grüßen
Walther Doering
Weimar (ddp-lth). Die Stadt Weimar und das Land haben sich am Donnerstag über die Grundzüge eines Staatstheaters geeinigt. Der Gesellschaftervertrag für das Deutsche Nationaltheater als Staatstheater solle bis Mitte Juli erarbeitet werden, teilte das Kultusministerium mit. Kultusminister Jens Goebel (CDU) bezeichnete das Ergebnis als «Durchbruch».
Den Angaben zufolge wird sich der Freistaat an der Theaterbetriebs gGmbH mit einem Anteil von 79 Prozent am Gesellschafterkapital beteiligen, die Stadt Weimar mit 21 Prozent. Sperrminorität und Einvernehmensklausel bei Grundsatzentscheidungen für die Stadt Weimar sollen Bestandteil des Vertrages sein. Der Vorsitz im Aufsichtsrat wird beim Land liegen. Die Stadt erhält drei Sitze in diesem Gremium.
Der Zuschuss für das Staatstheater liegt ab 2009 bei rund 21 Millionen Euro. Die Stadt übernimmt davon 4,41 Millionen Euro. Bisher waren es 3,1 Millionen Euro. Das Land erklärte sich bereit, seine Förderung von derzeit rund 15,8 Millionen auf etwa 16,6 Millionen Euro zu erhöhen.
In den nächsten Tagen werden weitere Gespräche zwischen Stadt und Land stattfinden, um die gefundene Lösung bis zur Sommerpause in einem Gesellschaftervertrag festzuschreiben.
[ Fr, den 22.06.2007 ]
Gibt es doch noch einen Hoffnungsschimmer für den Fortbestand der Thüringen Philharmonie nach 2009? Das gestrige Gespräch der vier Zuwendungsgeber, das auf Initiative des Fördervereins stattfand, verlief zumindest ergebnisoffen. weiterlesen »
Es wurde gestern vor der Saalfelder Stadtratssitzung noch einmal alles geboten, was aufzubieten war: Die Thüringer Symphoniker bliesen vor dem Bürgerhaus am Markt einen Marsch, Schüler der Kreismusikschule spielten im Hof des Versammlungsortes und der Gospelchor der Schule sang vor dem Sitzungssaal. Doch am Ende ließen sich die Saalfelder Stadträte nicht auf die angeschlagene Tonart ein und waren nicht bereit, ab der Spielzeit 2008/2009 mehr Geld für das Landestheater Rudolstadt und die Thüringer Symphoniker auszugeben. weiterlesen »
Bei den Musikern und Freunden der Thüringen Philharmonie kann wieder Hoffnungsschimmer leuchten. Das Land Thüringen sei zu einer weiteren Mitfinanzierung bereit. Das erklärte gestern Kultusminister Jens Goebel (CDU) in einem Gespräch mit Vertretern der drei kommunalen Zuschussgeber und des Orchester-Trägervereins. Das Land fordert allerdings ein neues Gesamtkonzept für die Thüringen Philharmonie Gotha-Suhl. Dieses soll in den nächsten drei Wochen erstellt werden. weiterlesen »
In Gotha, Weimar und Erfurt atmen die Musiker und Theaterschaffenden erst einmal tief durch: Nach zwölf unsäglichen Monaten der existenziellen Bedrückung scheint der Kulturkahlschlag in Thüringens Mitte nun abwendbar zu sein. Nachdem Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) sich gestern in einem TLZ-Exklusiv-Interview zum Weimarer DNT als Staatstheater bekannt hat, können das Weimarer und Erfurter Haus in selbstständigen Strukturen überleben. Zugleich rückt eine Existenzsicherung für die Thüringen Philharmonie Gotha-Suhl in greifbare Nähe. weiterlesen »
Die langfristige Sicherheit des DNT als Staatstheater ist eine historische Chance, die Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) offerierte. Der stellvertretende Vorsitzende des Förder- und Freundeskreises des DNT, warb in einem TLZ-Interview um Zustimmung. “Auch wenn die Stadt eine Kröte schlucken muss”, sagte Volkhardt Germer. weiterlesen »
Pressemitteilung 107 / 07 Thüringer Staatskanzlei
Das Deutsche Nationaltheater Weimar wird Staatstheater. Das sicherte Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) am Dienstagabend im TLZ-Gespräch zu. Voraussetzung: Die Weimarer Stadträte stocken ihren DNT-Etat deutlich auf. Die Rede ist von 1,1 Millionen: Über diesen Betrag herrscht angeblich Einigkeit unter den Mehrheitsfraktionen CDU und Weimarwerk. weiterlesen »
Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus erhält Post von der Bürgerinitiative Pro Thüringen Philharmonie Gotha-Suhl. Die Bürgerinitiative erneuert ihren selbst gestellten Auftrag, von ihrem Ziel – alles zum Erhalt der Thüringen Philharmonie Gotha-Suhl zu tun – keinen Deut abzugehen. weiterlesen »
In der Kultur- und Wartburgstadt Eisenach ist gestern Abend das Schicksal des Landestheaters besiegelt worden. Die Träger dieses Hauses - Stadt und Kreis - haben wie jene der Meininger Bühne einen Zuwendungsvertrag mit dem Kultusministerium unterschrieben. Damit ist es nun unwiderruflich, dass in Eisenach das Musiktheater abgebaut und die Landeskapelle auf die halbe Größe geschrumpft werden muss; 80 Entlassungen wird Intendant Michael W. Schlicht nächste Woche für Sommer 2008 aussprechen müssen. weiterlesen »
Thüringen wird in den nächsten Jahren voraussichtlich ohne neue Schulden auskommen. [..] Halte die gute wirtschaftliche Lage an, könne der Freistaat ab 2010 mit dem Abtragen des 16 Milliarden Euro umfassenden Schuldenberges beginnen. […] Mit Mehrausgaben rechnet die Regierung auch auf dem Kultur-Sektor. So könnten Theater und Orchester ab 2009 voraussichtlich mit rund 55 Millionen Euro rechnen. Ursprünglich wollte die Regierung ihre Zuschüsse von derzeit 60 auf 50 Millionen Euro senken. Für die Feiern zum 90. Bauhaus-Jubiläum würden 1,7 Millionen Euro bereitgestellt, auch die Bachwochen könnten mit einer Unterstützung rechnen. Für die regierungstragende CDU-Landtagsfraktion erklärte Fraktionschefin Christine Lieberknecht, die Abgeordneten unterstützten den Haushaltsentwurf.
Den ungekürzten Artikel lesen Sie hier: weiterlesen »
Dem Zusammenhang von Kultur und Wirtschaft am Beispiel des Hildburghäuser Stadttheaters ging die Mittelstandsvereinigung auf den Grund. Vielen Hildburghäusern ist ein Stein vom Herzen gefallen, seit sie an der Theaterbaustelle deutliche Fortschritte erkennen können. Das ehrgeizige Projekt ist im Wachsen.
Gut so. weiterlesen »
Begleitmusik: Mit Chopins Trauermarsch stimmten Bläser der Thüringen Philharmonie Gotha-Suhl zur Bürgerversammlung die Zuhörer auf das Thema des Abends ein, das drohende Ende des Orchesters.
Das Streichen des Landeszuschusses für die Thüringen Philharmonie ruft jetzt die kommunalen Träger und Freunde des Orchesters auf die Barrikaden. “Das lassen wir uns nicht gefallen”, sagte Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch zur Bürgerversammlung. weiterlesen »