Archiv des Monats Mai, 2007
31. Mai, 2007 @ 09:23
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In einer Sondersitzung wird der Kreistag morgen Nachmittag ab 14 Uhr im Gebäude der Rudolstädter Feuerwehr im Industriegebiet Schwarza über die zukünftige Finanzierung des Theaters Rudolstadt und der Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt entscheiden. Bereits am Dienstagabend haben die Mitglieder des Ausschusses für Haushalt und Finanzen ein eindeutiges Signal für den Erhalt der Orchesters gegeben. weiterlesen »
29. Mai, 2007 @ 18:31
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Bad Salzungen, Landratsamt, Erzberger Allee 14
Kreistagssitzung zur Zukunft des Eisenacher Theaters!
Es handelt sich um eine öffentliche Sitzung, an der alle
Interessierten teilnehmen können.
Bürgerinitiative “Pro Eisenacher Musiktheater”
Internet: www.pro-musiktheater.de
E-Mail:
29. Mai, 2007 @ 00:50
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Stehende Ovationen für einen der wenigen international anerkannten deutschen Schauspieler: Armin Mueller-Stahl begeisterte am Pfingstsamstag das Publikum in der Gothaer Stadthalle In jeglicher Hinsicht:
Er sei nach Gotha gekommen, um die Thüringen-Philharmonie und die junge Solistin Sarah Spitzer (Hamburg) zu unterstützen. Zum weiterhin schwelenden Konflikt um die Förderung der Thüringen-Philharmonie durch das Land, machte der 76-Jährige deutlich: weiterlesen »
26. Mai, 2007 @ 11:03
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Noch drei Konzerte sowie die beiden Zugaben für die Arena-Ouvertüre am 22. und 23. Juni in Lobeda-West - dann ist die Spielzeit 2006/2007 der Jenaer Philharmonie Geschichte.
Damit absolvierten die Philharmoniker in dieser Saison allein in Jena 71 Konzerte und auswärts nochmal 20, wobei Gastspiele im Französischen Dom in Berlin ebenso darunter waren wie in Dresden, auf Sylt und in Hameln. Dabei konnte der Klangkörper insgesamt über 44 000 Besucher verzeichnen. Absolute Renner waren das gemeinsame Konzert mit dem französischen Orchester der Picardie in der Stadtkirche oder auch das ausverkaufte Konzert mit ausschließlich Beethoven-Musik. weiterlesen »
26. Mai, 2007 @ 11:01
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Nachdem die Spielsaison im “Am-Vieh-Theater in Beulbar kürzlich mit einem Blues- und Folkabend eröffnet wurde (OTZ berichtete), stehen für die dieses Jahr weitere Höhepunkte fest.
Am 2. Juni ab 19 Uhr steht der dörfliche Abend mit Tanz unter dem Motto “Wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen” auf dem Programm. Musikalische Gäste sind die Rhythmiks um Helmut Anske und Gerd Klappetz. Schon am Nachmittag, gegen 15 Uhr wird ein Kinderprogramm für Spiel, Spaß und Unterhaltung sorgen. weiterlesen »
25. Mai, 2007 @ 07:29
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Mit Sorge verfolgen Unternehmer des Landkreises Gotha die kulturelle Kahlschlagspolitik der Landesregierung. Auf Initiative der Reiffeisenbank Gotha haben sich über 50 kleine und mittelständische Unternehmen mit einem offenen Brief an Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) gewandt. “Die Förderung für die Thüringen Philharmonie Gotha-Suhl ab 2009 einzustellen, führt aus unserer Sicht unweigerlich zum Verlust von Kultur und fast 70 Arbeitsplätzen”, heißt es darin. “Mit Blick auf den Stellenwert, den Kultur in wirtschaftlicher Hinsicht in Thüringen einnimmt, halten wir dies für verfehlt.”
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24. Mai, 2007 @ 09:25
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Was die Cellisten der Bundeshauptstadt können, das schaffen auch ihre Thüringer Kollegen. Vor genau35 Jahren starteten “Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker” ihre erfolgreiche Ensemble-Karriere, und am 1. Juli feiern “Die 12 Thüringer Cellisten” in Gera Premiere.
In ihrem Projekt reagieren die zwölf Musiker mit Kreativität auf die lähmenden Kulturkürzungsdebatten. Bei ihrem ersten Konzert am 1. Juli im Theater Gera spielen sie in Anlehnung an Erich Kästners Gedichtserie “Die 13 Monate”; weiterlesen »
22. Mai, 2007 @ 12:19
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In einer Resolution der International Federation of Musicians vom 20. Mai 2007 schreiben Präsident John Smith und Generalsekretär Benoit Machuel:
“Mit tiefer Sorge nimmt der Vorstand des Internationalen Musikerverbandes FIM anlässlich seiner Jahressitzung in Nashville/Tennessee zur Kenntnis, dass im Freistaat Thüringen, dem Herzen Deutschlands, Jahrhunderte alte Kulturtraditionen zerstört werden. Die einzigartige Finanzierung von Kunst und Musikkultur in Deutschland hat über die Jahrhunderte reiche Früchte getragen und prägt das Bild Deutschlands und seiner Länder im Ausland – nicht nur als Kulturnation, sondern auch als Wirtschaftsstandort. weiterlesen »
22. Mai, 2007 @ 00:15
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Eisenach/Meiningen. (ep) Der Zug ist noch nicht abgefahren, die Termine ballen sich in Sachen Zukunft des Eisenacher Landestheaters in den nächsten Tagen. Schon heute wird der nicht öffentlich tagende Haushalts- und Finanzausschuss des Kreises das Thema behandeln, am Freitag ist dann der Bildungsausschuss an der Reihe. weiterlesen »
22. Mai, 2007 @ 00:12
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Die Eisenacher Bürgerinitiative “Pro Musiktheater” beteiligt sich am Mittwoch an Theaterprotesten in Meiningen. Dort treffen sich um 18 Uhr Kreis- und Stadträte, um über die Theaterkooperation zu diskutieren. Der Betriebsrat des Landestheaters hofft darauf, dass sie ihre Zustimmung versagen. Und den Weg für neue Verhandlungen öffnen. weiterlesen »
22. Mai, 2007 @ 00:11
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Der Internationale Musikerverband FIM hat auf seiner Tagung in Nashville (USA) “tiefe Sorge” geäußert, “dass in Thüringen jahrhundertealte Kulturtraditionen zerstört werden”. weiterlesen »
21. Mai, 2007 @ 15:23
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Das neue Werk von Günther Rühle ist für Theaterkenner und -liebhaber gleichermaßen anregend. Rühle zeigt auf, welch große Tradition und Wirkung das Theater in Deutschland in den Jahren von 1887 bis 1947 hatte.
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20. Mai, 2007 @ 21:32
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Ein Staatstheater für Weimar rückt jetzt in greifbare Nähe: Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) und Landtagsfraktionschefin Christine Lieberknecht sehen offenbar in einer solchen Entscheidung die einzige Möglichkeit, die schwelende Kulturkrise in Thüringens starker Mitte beizulegen. Beide Spitzenpolitiker deuteten diese Zielrichtung unabhängig voneinander an.
Der Ministerpräsident habe am Rande eines Weimar-Besuches Oberbürgermeister Stefan Wolf (SPD) beiseite genommen, verlautete zuverlässig. Althaus soll dabei Wolf sinngemäß versichert haben: Bleibt ruhig, es kommt für Weimar alles so, wie ihr es Euch vorstellt; ich brauche noch vier Wochen, um das Problem zwischen Meiningen und Eisenach vom Tisch zu bringen.
Lieberknecht präzisierte am Wochenende ihre jüngste TLZ-Äußerung in Richtung Staatstheater Weimar. Nur dies könne Ziel der “neuen Runde” sein, die es jetzt einzuleiten gelte. Dies sei “die einzig vernünftige Lösung, de facto gibt es keine andere”, sagte Lieberknecht.
Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Montagausgabe der TLZ
19. Mai, 2007 @ 10:00
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“Theatersterben in der Bachstadt, Kultur geht den Bach runter”
Endlich hat eine kleine Gruppe Musiker in Eisenach den beispielgebenden Mut gefunden, den es braucht, um dieser Regierung zu sagen, dass sie so mit der Thüringer Kultur nicht umspringen kann. Bisher wurde auf Feierlichkeiten Rücksicht genommen - diese Zeit ist nun vorbei. Denn diese Rücksicht wird von der Regierung nicht gelohnt.
Die Thüringer Allgemeine vom 19. Mai 2007 berichtet:
Zu einem Eklat kam es bei der Feier zur Eröffnung des neu gestalteten Bachhauses. Der Eisenacher Posaunenchor brach aus Protest gegen das Sterben des Landestheaters seinen Auftritt ab.
EISENACH (bs). “Theatersterben in der Bachstadt, Kultur geht den Bach runter”, war an den Notenständern zu lesen. Der Eisenacher Posaunenchor, der jeden Bach-Geburtstag gestaltet, sollte auch die Feierlichkeit zur Eröffnung umrahmen. Doch nach dem ersten Auftritt bat Jörg Hansen, Geschäftsführer des Bachhauses, das Ensemble, man möge die Plakate entfernen. Schließlich sei es keine politische Veranstaltung, sondern ein festlicher Anlass. Gleichzeitig wurde an den 100. Geburtstag des Bachhauses erinnert. Die Musiker weigerten sich und brachen unter Protest ihren Auftritt ab. Aus dem zahlreich erschienenen Publikum hagelte es deshalb Buhrufe. Andere Zuschauer fanden die Entscheidung dem Anlass angemessen. Der Posaunenchor demonstrierte mit der Aktion gegen das Aus des Eisenacher Musiktheaters und den massiven Stellenabbau. Und das im Angesicht von Kultusminister Jens Goebel (CDU), der für die drastischen Kürzungen bei den Theatern verantwortlich ist und zu den Feierlichkeiten gekommen war. Er erntete ein Pfeifkonzert, als er als Redner vorgestellt wurde, ebenso wie Bürgermeisterin Ute Lieske (pl). OB Matthias Doht (SPD) ließ sich gar nicht erst sehen. Im Anschluss erklärte Lieske, dass die Reaktion von Hansen nicht abgesprochen gewesen sei. Sie hätte den Protest ausgehalten. Tausende Menschen waren am Donnerstag gekommen, um das sanierte Bachhaus und seinen modernen Anbau in Augenschein zu nehmen. Den offiziellen Reden schloss sich ein Tag der offenen Tür an, der mit einem Konzert des Thomaner-Chors am späten Nachmittag seinen Abschluss fand.
17. Mai, 2007 @ 13:09
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Mit über 700 Vorstellungen, 170 000 Zuschauern, 24 Premieren und 58 Stücken im Repertoire war 2006 das erfolgreichste künstlerische wie auch wirtschaftliche Jahr, das das Deutsche Nationaltheater (DNT) je hatte, sagte Stephan Märki gestern in Weimar.
Um so unverständlicher sind daher für den Generalintendanten die Kürzungen, die das Land ab 2009 in Höhe von 1,6 Millionen Euro für Weimar vorsieht. “Leistung wird nicht belohnt”, kritisierte Märki. Der Kultusminister will die zwei Bühnen Weimar und Erfurt zur Zusammenarbeit bewegen und hat deshalb einen Kooperationsetat ins Gespräch gebracht. Der Vorschlag “des Ministeriums an die Häuser in Weimar und Erfurt ohne sinnvolle Strategien funktioniert aber nicht.” Denn weder würden die Folgekosten der Gastspiele gedeckt noch die künftig um zwei Millionen Euro steigenden Personalkosten. Außerdem habe das DNT im vergangenen Jahr monatlich im Schnitt 60 Vorstellungen gebracht, Erfurt lediglich 15, sagte Märki.
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17. Mai, 2007 @ 13:04
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Sollte die Landesregierung ihr Horrorszenario gegenüber Thüringens wichtigstem Theater wider Erwarten aufrechterhalten, dann wird diese Woche in Deutschland ein Getöse verursachen, das Thüringen nicht gefallen kann. Denn es wäre dann die letzte Woche des DNT in seiner bisherigen Gestalt - und es wäre eine Woche, die an einem Stadttheater ohne Beispiel sein dürfte. Schwerlich wird zu vermitteln sein, weshalb ein Haus mit diesem Repertoire durch ein Land mit 1,7 Milliarden Steuerüberschuss zu amputieren ist. Denn Weimar singt zur Zeit das Hohe Lied des Stadttheaters, es exemplifiziert dessen Leistungsfähigkeit. Intendant Stephan Märki und seine Vorstände stellten gestern den Spielplan der kommenden Saison vor. Die zentralen Projekte sind keine Überraschung mehr: Beide Teile des “Faust” (22. 2. und 15. 3. 2008) und die Vollendung des “Ring” (6. 10. 2007, 5. 7. 2008). Regisseur von “Faust I” ist der im Augenblick als Wunderkind des deutschen Schauspiels gehypte Tilmann Köhler, der mit dieser Inszenierung, die er in den zentralen Positionen sicher wieder aus seiner Truppe besetzen wird, das volle Risiko geht. Diese Arbeit wird wohl, nach viel Bestätigung und den ersten medialen Ritualen, eine ernsthafte Probe auf den jungen Ruhm und eine spannende Angelegenheit. weiterlesen »
17. Mai, 2007 @ 13:01
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“Die Spielzeit war die erfolgreichste überhaupt.” Mit diesen Worten urteilte der DNT-Intendant Stephan Märki bereits 2006 über die vorherige Spielzeit. Gestern konnte er sich nur wiederholen, denn auch die aktuelle Saison brachte dem Stadttheater - Märki sieht den Begriff keineswegs negativ - erstaunliche Erfolge. Nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allem künstlerisch sei es bisher unübertroffen, so der Geschäftsführer des Hauses, Thomas Schmidt. “170 000 Zuschauer haben 700 Vorstellungen gesehen”, geht er ins Detail. Das seien pro Monat durchschnittlich 60 bis 70 Aufführungen. Mit 24 Premieren, 58 Stücken im Repertoire und 33 Gastspielen in der vergangenen Spielzeit seien jedoch die 400 Theater-Mitarbeiter an den Grenzen ihrer Belastbarkeit angekommen, verdeutlichte Schmidt gestern. Wurden im April am DNT 60 Stücke aufgeführt, käme Erfurt gerade einmal auf 15 Vorstellungen, zog Märki einen Vergleich.
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17. Mai, 2007 @ 12:33
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Nach dem Scheitern der Theater-Holding mit Erfurt war absehbar, dass auch der gestrige Aufsichtsrat des DNT noch keine entscheidenden Weichen stellen konnte. “Ich verstehe das Land einfach nicht mehr.” Dieser Satz von Oberbürgermeister Stefan Wolf (SPD) gilt für die Landesausstellung zum Bauhaus, die dieses nicht will, ebenso wie mit Blick auf die (un-)sichere Zukunft des Nationaltheaters.Sicher ist das gestern auch vom Aufsichtsrat bestätigte Ziel, an einem Drei-Sparten-Haus festhalten zu wollen. Das Land hat dazu nach dem geplatzten Fusions-Versuch bisher zumindest die Zahlen für den Kooperationsetat genannt: Es will, so Wolf, die angedrohte Kürzung in Höhe von 1,6 Millionen Euro - und dies in selber Höhe - nur zurücknehmen, wenn Erfurt und Weimar zusammenarbeiten. Die Folgekosten durch z. B. das gegenseitige Bespielen der Bühnen aber blieben ungedeckt, bremst Wolf voreilige Freude.
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16. Mai, 2007 @ 18:44
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Nicht an den Kultusminister, sondern an den Ministerpräsidenten ist ein Schreiben der Stadt Weimar gerichtet: Dieter Althaus (CDU) solle die Möglichkeit eines Staatstheaters vorantreiben, bittet Weimars OB Stefan Wolf (SPD). Nach dem Scheitern der Holding kam der DNT-Aufsichtsrat gestern Abend das erste Mal zusammen. Eine Entscheidung über die strategische Ausrichtung der Stadt wurde vertagt. Die Weichen dafür sollen nächste Woche nach der Stadtratssitzung gestellt werden. Dann beraten die kommunalen Aufsichtsräte gemeinsam mit den Fraktionsvorsitzenden. Wolf bestätigte, dass es zudem einen weiteren Brief der Staatskapelle an Althaus gebe. Ohne auf den Inhalt einzugehen, sagte der OB: “Es ist bedauerlich, dass wir in dieser Frage nicht mit einer Stimme reden.”
12. Mai, 2007 @ 10:35
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“…
Für Thüringen werden zwei Milliarden an Mehreinnahmen bis 2011 erwartet. Exakte Zahlen werden jedoch erst in den nächsten Wochen vorgelegt. Das Erfurter Finanzministerium hofft, dieses Jahr erstmals seit der Wende ohne neue Schulden auskommen zu können. Allein an Zinsen würden so bis zu 20 Millionen eingespart. Der CDU-Haushaltspolitiker Mike Mohring sagte, nur dieses Geld dürfe zusätzlich ausgegeben werden. Es solle in “zukunftssichere Arbeitsplätze” investiert werden. Ansonsten müssten Mehreinnahmen komplett in den Schuldenabbau fließen. Linkspartei und SPD forderten, die Kürzungen etwa bei Theatern, Kindergärten und dem Breitensport zurückzunehmen.
…”
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12. Mai, 2007 @ 10:33
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EISENACH. Zwei Werke von Ludwig van Beethoven standen im 5. Sinfoniekonzert der Landeskapelle Eisenach auf dem Programm, das Konzert für Violine und Orchester D-dur op. 61 und die Sinfonie Nr. 5 c-moll op. 67. Beide Kompositionen gehören zu den häufig gespielten und auf Tonträger eingespielten Werken der Weltmusikliteratur.
Ein Vergleich mit früher gehörten Interpretationen von Spitzenmusikern drängt sich auf. Alle Interpreten dieses Konzertes brauchen den Vergleich nicht zu scheuen! Begeistert wurden beide Werke aufgenommen und mit reichlich Beifall gewürdigt. Als der Spielplan aufgestellt wurde, konnte niemand ahnen, welche Bedeutung die Schicksalssinfonie an diesem Abend bekam.
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12. Mai, 2007 @ 10:31
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Die “Krankheit der Jugend” ist mehr als ein Beitrag aus Weimar zum derzeit laufenden Theatertreffen in Berlin. Bei Betrachtung des Gesamtprogramms bekommt Tilmann Köhlers Bruckner-Inszenierung leitmotivischen Charakter. Dennoch fällt sie besonders auf und raus - aber mitnichten durch.
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11. Mai, 2007 @ 12:20
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Am Montag tagt der Aufsichtsrat des DNT Weimar. Doch neben dem turnusmäßigen Bilanzieren wird ihn vor allem die unklare Zukunft beschäftigen.
WEIMAR. “Wir warten”, erklärte gestern Geschäftsführer Thomas Schmidt gegenüber dieser Zeitung, “auf eine Reaktion des Ministerpräsidenten.” Das ist sehr verständlich, denn noch ist die Option eines Staatstheaters nicht vom Tisch. Den vom Ministerium ausgeworfenen Rettungsanker eines “Kooperationsetats” hält Schmidt “nur für sinnvoll, wenn er die Kürzung von 1,6 Millionen Euro kompensieren würde”. Das ist richtig und hinzuzufügen wäre, diese Summe müsste als Pauschale gezahlt werden und nicht projektgebunden. Schmidt betont dabei, dass die Arbeitsgruppe beider Städte einen sehr offenen und fairen Ton pflegte, was Hoffnung auf eine Zusammenarbeit machen könne.
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11. Mai, 2007 @ 12:19
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New York tut es, Berlin tut es, Dessau tut es. Nur die Thüringer Landesregierung schätzt die Bedeutung des Bauhauses so gering, dass sie 2009 an der Thüringer Wiege des Weltkulturerbes keine große Bauhaus-Landesschau für nötig erachtet. Während sich Ministerpräsident und Staatskanzleichef mit ihrem Ausstellungsplan “Natur im Städtebau” zum Gespött machen, eröffnet Dessau heute seine neue Bauhaus-Dauerausstellung.
DESSAU. Auch Omar Akbar, der Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau, kann über die Thüringer Bauhaus-Verhältnisse nur den Kopf schütteln: “Es ist dies ein höchst verwunderlicher Vorgang. Denn die Gropiussche Gründung von 1919 bewies, wie reformfähig man schon im Deutschland der 20er-Jahre des 20. Jahrhunderts war.” Mit ihrer Dauerausstellung knüpfen die Dessauer an ihren Part in der Geschichte der ersten Designschule an. Dort, wo der stilbildende Möbelgestalter Marcel Breuer einst über die “vertikalen Brigaden” in der Tischlerwerkstatt gebot, wird auf rund 400 Quadratmetern sowohl an die “pädagogisch innovativen Ausbildungsstätten” als auch den “Produktionsort mit eigenem Vertrieb” seit 1925 erinnert. Die Farben Schwarz, Orange, Gelb und Weiß stimmen den Besucher ein. Kuratorin Kirsten Baumann schwärmt von einer großen Zeit und erinnert per Bilder- und Textleiste an die Jahre von 1918 bis 1933. Dazwischen lagen immerhin 14 Sommer für das Bauhaus in Weimar, Dessau und Berlin. Was für Weimar die van de Veldeschen Bauten und das Haus am Horn darstellen, sind für Dessau das frisch sanierte Bauhausgebäude, drei Meisterhäuser, die experimentelle Siedlung Dessau-Törten, ein historisches Arbeitsamt sowie das Restaurant Kornhaus. Rund 80 000 Besucher erleben dies jährlich kostenlos. Ähnlich viele wurden im Weimarer Bauhaus-Museum (mit Billett) gezählt.
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11. Mai, 2007 @ 12:18
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Die Konferenz „Kulturelle Vielfalt - Europas Reichtum“ in Essen, 04/2007
„Die kulturelle Vielfalt stellt einen großen Reichtum für Einzelpersonen und
Gesellschaften dar. Der Schutz, die Förderung und der Erhalt der kulturellen
Vielfalt sind eine entscheidende Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung
zu gunsten gegenwärtiger und zukünftiger Generationen.“
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11. Mai, 2007 @ 12:13
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Weimar. (tlz) Die Weimarer Braut hat sich hartnäckig geziert und die Theater-Holding ist geplatzt wie die berühmte Bratwurst: Während die “Süddeutsche Zeitung” (gestrige Ausgabe) schöne Bilder bemüht, fürchtet nicht nur das DNT die schleichende Auszehrung. Bewahrt ein neues Schreiben an den Kultusminister die Stadt vor einem Theatertod auf Raten?
Es war nach 21 Uhr am vergangenen Dienstag, als Nike Wagner den Mitgliedern des Salve-Forums ihre Ängste schilderte. Angesichts eines Lochs von 3,5 Millionen Euro im Etat des Theaters und dem Wunsch der Stadtspitze, das Kunstfest möge doch bitte weniger elitär und mehr volkstümelnd daherkommen, befürchtete sie - sogar mit einem gewissen Verständnis -, die Politik könne ihr Festival opfern. Angesichts des Millionen-Defizits ist der städtische Beitrag zum Kunstfest in Höhe von 250 000 Euro doch eher der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein.
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10. Mai, 2007 @ 09:41
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Das Kunstfest Weimar steht vom 23. August bis 16. September unter dem Motto “Souvenir”. Souvenir, Erinnerung, ist auch die wieder genutze Viehauktionshalle. Darin liegt eine feine Symbolik, denn Nike Wagner will, und soll, gleichsam zurück nach Weimar.
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10. Mai, 2007 @ 09:40
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EISENACH. Das rot-rot-grüne Bündnis im Stadtrat hat die nächste Bewährungsprobe nicht bestanden. Scheitert die Stimmenkooperation? Muss der Oberbürgermeister jetzt bei den nächsten Beschlüssen auf das Wohlwollen der CDU hoffen? Nach der Theaterentscheidung grummelt es. Und zwar gewaltig.
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10. Mai, 2007 @ 09:39
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Musiker aus Erfurt, Weimar, Gotha und Eisenach spielten gemeinsam vor der Sitzung des Stadtrats auf, unter anderem den “Trauermarsch” von Chopin. Foto: Rossbach
Eisenach. (ep) Sacken lassen, was da passiert ist. Das ist für viele Betroffene nach der Stadtrats-Zustimmung zum Verwaltungskonzept in Sachen “Theater-Zukunft” die Devise, schließlich sind ja auch alle Beteiligten im Tagesgeschäft eingebunden. “Aber begeistert ist natürlich keiner”, so Dr. Hans-Joachim Hook von der Bürgerinitiative “Pro Musiktheater”. Eine offizielle Stellungnahme der BI gibt es noch nicht, Gespräche stehen noch aus. Für Hook bleibt es aber sicher, dass dieses Konzept keinerlei Einsparungen bringen wird. “Volkwirtschaftlich gesehen schon gar nicht”, so Hook. Er hofft, auch als Hotelier und Verkehrsvereins-Chef, dass unter dem Kultur-Abbau nicht solch touristische Highlights wie das Ballett und die “Tannhäuser”-Aufführungen auf der Burg zu leiden haben.
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10. Mai, 2007 @ 09:38
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Musik bildet nach wie vor den Schwerpunkt beim Weimarer Kunstfest. Zur so genannten Klassik tritt nun aber der Jazz hinzu. Fotos: tlz/Peter Michaelis
Weimar. (tlz) Die Weimarer Viehauktionshalle wird wieder ein zentraler Veranstaltungsort, und die Intendantin lacht. So wunderbar demonstriert das Kunstfest Wandelbarkeit; Nike Wagner versteigt sich sogar in die Behauptung, sie sei nun geläutert. Also nicht mehr so ostentativ elitär. Gar verhärmt. Oder sonstwie der Freudlosigkeit anheimgefallen. War sie es je? - Die “pèlerinages” sind, wie Wagner, sich treu geblieben auf ihren Streifzügen vom 23. August bis 16. September durch erdenklich substanztragende Schichten der Kunst.
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