Archiv des Monats Februar, 2007

An alle Künstler, 28.2.2007

Bitte lest und unterschreibt bis 7. März die Petition im Internet entweder unter folgendem etwas kompliziertem Link:
http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/Bundestag/view_petition.asp?PetitionID=369

oder indem ihr einfach Folgendes googelt:
„internet Petition Wiebking Harz 4“

DEUTSCHER BUNDESTAG – Petitionsausschuss -

Öffentliche Petitionen

Arbeitslosengeld II: Auswirkungen auf die Künstler
Eingereicht durch: Uwe Michael Wiebking am Mittwoch, 3. Januar 2007

„Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Auswirkungen der Einführung der Grundsicherung für Arbeitssuchende auf Künstler (Schauspieler, Sänger, Tänzer etc.) überprüft werden. Ferner sollen die verschärften Anspruchsvoraussetzungen für das Arbeitslosengeld I seit dem 01.01.2005 aufgehoben und die alte Rechtslage wieder in Kraft gesetzt werden.
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Ohne Kultur keine Wirtschaft, 27.12.2005, Dresdner Neueste Nachrichten

“…
sollte in Zeiten knapper Kassen nicht lieber gespart werden, als wertvolle Steuergelder in teure kulturelle Einrichtungen fließen zu lassen? Der Präsident des IWH und Verfasser der Studie Ulrich Blum verneint dies vehement.
…”

Kultur ist notwendig - jetzt haben wir es endlich schriftlich. Und zwar nicht von irgendwelchen Schöngeistern oder einem Vertreter der Bühnengewerkschaft. Nein, die Schlussfolgerung kommt aus der Wirtschaft. Eine Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) über “Kultur und Ökonomie in Mitteldeutschland”, die der Mitteldeutsche Presseclub in Auftrag gegeben hatte, kommt zu ganz erstaunlichen Schlüssen.
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Bei Kultur von Bayern lernen, 8.11.2006, TLZ

Industrieclub engagiert sich pro Weimar
von Hans Hoffmeister

Weimar (tlz) Thüringen kann von Bayern lernen. Dort gibt es keinen Kulturkahlschlag. Im Gegenteil. Kunst und Kultur werden als wichtige Standortfaktoren anerkannt.
Kultur ist in Thüringens benachbartem Freistaat auch immer ein Stück Landesent¬wicklung, sagte der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kultur, Thomas Goppel, gestern Abend vor dem Industrieclub Thüringen. „Kultur trägt zur Wertschöpfung und damit zu einer erfolgrei-chen Wirtschafts- und Regionalentwicklung bei”, schrieb er den Thüringer Landespolitikern ins Stammbuch.
Die bayerische Kulturpolitik sei regional und dezentral ausgerichtet. In den vergangenen Jahren habe man deshalb auch verstärkt große Museumsprojekte außerhalb der Landeshauptstadt realisiert.
Der Industrieclub setzte ein klares Signal und positionierte sich deutlich gegen den Kulturabbau im Lande. Vizepräsident Peter Heiden sprach Klartext und ergriff im Beisein von Kultusminister Jens Goebel klar Partei für Weimar. Er hob ebenso wie Goppel den kulturellen Reichtum der Klassikerstadt hervor.

Mit Tourismus punkten, 22.1.2007, TLZ

In Thüringen Tourismus zu verkaufen, ist kein leichtes Geschäft: Die Eitelkeiten der Regionalverbände haben einer landeseinheitlichen Vermarktung lange im Wege gestanden, jetzt kommt der Kulturminister mit seinem Streichkonzert für Theater und Orchester und macht dem Fremdenverkehr das Leben schwer. Und dann ist da noch ein ganz und gar unberechenbarer Faktor: das Kapriolen schlagende Wet-ter - die Sommer zu heiß, der Winter bislang fast ohne Schnee.
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Verhandlungsbasis bleibt - 27.02.2007, TA

Erfurt entscheidet - und Weimar hofft. Der Stadtrat der Landeshauptstadt will heute darüber befinden, ob Erfurt die vom Land angekündigte Kürzung der Theaterzuschüsse ab 2009 aus eigener Kraft kompensieren kann. Einen Alleingang der Theaternachbarn befürchtet Weimar dennoch nicht. weiterlesen »

Theater in Thüringen: Drucksache 021/07, 28.2.2007, TA

In Erfurt fällt heute eine Entscheidung für die Zukunft des Theaters, in Eisenach eine Art Vorentscheidung. Hier entscheidet der Stadtrat, die Förderung für sein Haus zu erhöhen, dort bespricht man mit dem Staatssekretär die Details zur Marginalisierung des Eisenacher Theaters.
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„Kultur und Ökonomie in Mitteldeutschland“, 27.12.2005, Mitteldeutscher Presseclub

Die Presse berichtet über eine Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zum Thema „Kultur und Ökonomie in Mitteldeutschland“, die der „Mitteldeutsche Presseclub“ beauftragt hatte. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Mitteldeutschland seine Rolle als Zentrum der nationalen Kultur wahrnehme. So lagen die Kulturausgaben in Sachsen-Anhalt im Jahr 2002 rund 146 Prozent über dem westdeutschen Durchschnitt, in Thüringen sind es 177 Prozent und in Sachsen waren es gar 201 Prozent. Institutspräsident Ulrich Blum erklärt: Kultur, einschließlich Forschung und Bildung, stellen einen Wirtschaftsfaktor dar, der durchaus mit klassischen Sektoren wie Maschinen- oder Fahrzeugbau konkurrieren könne. Abwanderung oder Verlust von „Humankapital“ seien in Regionen mit starker kultureller Prägung geringer als in anderen Gebieten

Erhebliche Defizite in der kulturellen Bildung - 25.02.2006, TLZ

Weimar. (tlz) Heftige Kritik erntet Kultusminister Jens Goebel (CDU) auch vom Landesmusikrat (LMR) Thüringen. Der Prioritätenwechsel, der durch das von ihm im Sommer 2005 vorgelegte Kulturkonzept angekündigt wurde, drohe auf der Strecke zu bleiben. Darin war noch eine stärkere Förderung der musikalischen Bildung, der Neuen Musik sowie des reichen musikkulturellen Erbes vorgesehen. Stattdessen stehe nun “zu befürchten, dass angesichts der Millionenkürzungen und halbherziger Kompromisse den Schwächsten die Arbeitsgrundlage entzogen wird”, heißt es in einer Resolution. weiterlesen »

Staatskapelle bleibt mit dem DNT solidarisch - 22.02.2007, TLZ

Weimar/Erfurt. (tlz) Den Umgang mit Stresssituationen ist Marco Thinius, Fagottist und Orchestervorstand der Staatskapelle Weimar, von Berufs wegen gewöhnt. Gestern jedoch verstand der smarte Musiker die Welt nicht mehr. “Mit keinem Wort haben wir eine Herauslösung der Staatskapelle aus dem DNT gefordert”, versicherte er im TLZ-Gespräch. “Wir fordern lediglich, dass die Kapelle in ihrer jetzigen Struktur und Qualität erhalten wird.” Thinius setzt dabei einen scharfen Akzent auf die Präposition: “in”. Sie findet sich, exakt an der richtigen Stelle, in einem Schreiben des Orchestervorstands und Betriebsrats der Staatskapelle Weimar an Ministerpräsident Dieter Althaus.
Energisch dementiert Thinius einen Bericht der Thüringer Allgemeinen unter der Schlagzeile “Solo für Orchester”, die Kapelle wolle eigenständiges Staatsorchester werden, um sich damit organisatorisch aus dem DNT zu verabschieden. Das eine ist richtig, beteuert Thinius, das andere falsch. “Wir sind solidarisch mit den Kollegen im ganzen Haus”, betont er und nennt die Zeitungsmeldung “ein gezieltes Störmanöver”. weiterlesen »

Wege übers Land: Der Alleingang der Staatskapelle Weimar - 22.02.2007, TA

Die Staatskapelle will in die hundertprozentige Trägerschaft des Landes wechseln und hat sich deshalb per Brief an Ministerpräsident Dieter Althaus gewandt (TA berichtete). Dass daraus ein Ausscheren aus dem GmbH-Verbund mit dem DNT folgen soll, weist Orchestervorstand Marco Thinius zurück. Fest steht aber: Fühlte sich das Orchester im DNT-Verbund wohl und angemessen behandelt, würde es wohlkaum den Alleingang Richtung Land unternehmen. weiterlesen »

Versöhnliche Tendenzen - 22.02.2007, TA

Den Wogen, die ein Brief der Staatskapelle Weimar an den Ministerpräsidenten aufbranden ließ (TA berichtete), wehte gestern neuer Aufwind zur Theaterzukunft entgegen. In Erfurt durfte sich Oberbürgermeister Stefan Wolf versichern, dass eine Entscheidung kurz bevor steht - und das wahrscheinlich eher zum Wohl als zum Wehe des Nationaltheaters. weiterlesen »

Bühnenverein prüft Tarifvertrag - 22.02.2007, OTZ

Kommt er nicht zustande, droht Rudolstadt mit dem Austritt aus dem Theater-Zweckverband
Von OTZ-Redakteurin Heike Enzian Rudolstadt. Der Deutsche Bühnenverein als Arbeitgebervertretung der deutschen Theater ist zuversichtlich, dass es zum Abschluss eines Haustarifvertrages für die Thüringer Symphoniker und damit zum Fortbestand des Theaters in seiner jetzigen Struktur mit Schauspiel und Orchester kommt. “Wir haben noch keinen Haustarifvertrag sterben lassen, und dieser wird auch nicht sterben”, sagte gestern Nachmittag der Geschäftsführende Direktor des Deutschen Bühnenvereines, Rolf Bolwin, in Rudolstadt. weiterlesen »

Tarifvertrag auf gutem Weg - 22.02.2007, OTZ

Rudolstadt (OTZ/H.E.) Die Chancen für den Abschluss eines Haustarifvertrages für die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt und damit den Erhalt des Orchesters zumindest bis 2012 stehen gut. Das sagte gestern der Geschäftsführende Direktor des Deutschen Bühnenvereines, Rolf Bolwin, am Rande einer Tagung des Ausschusses für künstlerische Fragen des Bühnenvereins in Rudolstadt. weiterlesen »

Frage der Koordination - 22.02.07, TLZ

Weimar/Jena. (tlz) “Schiller wird 2009 nicht in der Versenkung verschwinden.” Dies versichert, amtlicherseits, der Sprecher des Kultusministers Jens Goebel. Es wäre auch noch schöner, schließlich gedenkt man dann republikweit des wichtigsten deutschsprachigen Dramatikers anlässlich seines 250. Geburtstages am 10. November. Die Klassik Stiftung Weimar hat indes 2009 schon zum Bauhaus-Jubeljahr erklärt, und vielleicht nicht ganz zu Unrecht sorgen sich nun hiesige Kulturbürger, Friedrich Schiller könne darüber ins Hintertreffen geraten. Zumal man sich noch mit Zornesaufwallung an die miserable Koordination der Schillerfeiern 2005 erinnert. weiterlesen »

Podiumsdiskussion in Rudolstadt am 22. Februar 2007

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v. r. n. l. Intendant Axel Vornam (Rudolstadt), Landrätin Marion Philipp (Ru-Saalfeld), Thüringenkorrespondent Jörg Sobiella (mdr), Intendant Ullrich Khuon (Thalia-Theater Hamburg), Dr. Peter Krause (Landtagsabgeordneter), Fotos: Mittmann

“Die Kunst ist eine Kämpferin” OTZ 23. Febr. 2007

Interessante Podiumsdiskussion über die Zukunft der Stadttheater gestern in Rudolstadt
Von OTZ-Redakteurin Heike Enzian Rudolstadt. “Die Kunst ist eine Kämpferin”, sagte Ulrich Khuon, Intendant des Thalia-Theaters in Hamburg und Vorsitzender des Ausschusses für künstlerische Fragen des Deutschen Bühnenvereins, gestern Abend im voll besetzten Rudolstädter Theater bei der Podiumsdiskussion über die Zukunft der Stadttheater. “Im Übrigen eine der letzten”. Eine Kämpferin, wenn es um Gemeinwohl, ästhetische Erziehung, um das Miteinander der Menschen, aber auch, wenn es um das Geld geht, das sie braucht. weiterlesen »

Vor dem Theater-Kompromiss - 21.02.2007, TLZ

Erfurt. (tlz) Wenn sich vier kulturvolle Spitzenpolitiker zum kulturvollen Spitzengespräch treffen, darf man auch ein solches Ergebnis erwarten. Ersteres zumindest ist heute der Fall: Ministerpräsident Dieter Althaus und sein Kultusminister Jens Goebel (beide CDU) diskutieren mit Erfurts OB Andreas Bausewein und dessen Weimarer Amtskollegen Stefan Wolf (beide SPD) über die Lösung der Theaterdebatte. Alle vier stehen inzwischen spürbar unter Zeitdruck. Es geht um eine zukunftsfähige Struktur für beide Häuser - oder um zwei, unabhängige Strukturen. Und es geht - vor allem - um eine Gesichtswahrung für die politischen Akteure. weiterlesen »

Solo für ein Orchester - 21.02.2007, TA

In einem Brief an Ministerpräsident Dieter Althaus bekundet die Staatskapelle Weimar ihren Wunsch, aus der Struktur des Deutschen Nationaltheaters auszutreten und in die Trägerschaft des Landes zu kommen. weiterlesen »

Das Thüringer Theater, 20.2.2007, FAZ

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Weimar im Blick der Bundespolitik, 21.2.2007, TA

Die Bundestags-Enquetekommission “Kultur in Deutschland” sieht sich drei Tage lang in den neuen Ländern um. Erste Sta-tion ist heute Weimar, gefolgt von Leipzig und Halle.

WEIMAR. Man wolle sich “ein Bild von der Situation der Kultur vor Ort” machen, verkündet die Kommission unter Vorsitz von Gitta Connemann allumfassend. Luc Jochimsen, Kommissionsmitglied und kulturpolitische Sprecherin der Linkspartei im Bundestag, weiß aber recht genau, was sie in Weimar vorhat: Die Kommission soll sich über die Kulturabgabe informieren - “sie könnte ein Beispiel für andere Städte sein” -, das DNT und das marode Bauhaus-Museum besuchen.
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Zukunft vergeigt, 20.2.2007, TA

“Hoffnung muss man haben”, sagt Christfried Münzel, “sonst kann das Orchester einpacken.” Hoffnung, das sagt sich leicht. Christfried Münzel ist Geiger und hat schon eine Orchesterauflösung hinter sich, jetzt droht die nächste. Und während die Landesregierung keinen Zweifel daran lässt, dass sie seine Thüringen Philharmonie loswerden will, fördert sie seine Tochter mit einem Stipendium für musikalisch hochbegabte Jugendliche. weiterlesen »

Spielplan ohne ver.di, 10/2003, DIE ZEIT

Noch einmal Weimar: Warum das Nationaltheater gegen die Gewerkschaft gerettet und zum Vorbild werden
konnte

Von Peter Raue und Jan Hegemann

Die Kulturstaatsministerin Christina Weiß erklärte vor einiger Zeit, nach dem Schlichterspruch im Tarifstreit
des öffentlichen Dienstes erschrocken, eine Umsetzung dieses Ergebnisses habe verheerende Auswirkungen
auf die deutsche Theaterlandschaft. Bundesländer und Städte frieren seit Jahren die Zuwendungen für ihre
Theater und Orchester ein, wenn sie sie nicht sogar drastisch kürzen. Das Verfahren ist aus der Not geboren,
und es ist schizophren: Die öffentlichen Arbeitgeber vereinbaren mit den Gewerkschaften Tariferhöhungen
für Arbeiter und Angestellte des öffentlichen Dienstes, stellen ihren Theatern aber zusätzliche Beträge nicht
mehr zur Verfügung.
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Erfurt will leuchten, 11.9.2003, DIE ZEIT

Ein Operneubau in Thüringen droht die gewachsene Kulturlandschaft zu sprengen

Von Claus Spahn

Die Stadt Erfurt hat sich ein neues Opernhaus gebaut, das am kommenden Wochenende mit der Uraufführung einer Martin-Luther-Oper festlich eröffnet wird. Gleich hinterm Dom, im Stadtteil Brühl, wo zu DDR-Zeiten die Werkhallen des Schreibmaschinenkombinats Optima standen, leuchtet der neue Bau. Von außen sieht der Glasriegel (entworfen vom Architekten Jörg Friedrich) wie ein modernes Verwaltungsgebäude aus, aber innen ist er umso schöner: Umbrafarben schimmert die Außenhaut des Zuschauerraums. Wie ein großer schwarzer Kunst-Eidotter liegt er eingebettet in lichte, hohe Foyers. Stolze 60 Millionen Euro hat der Bau gekostet, bezahlt zu einem Viertel von der finanzschwachen Kommune und zu drei Vierteln von der nicht minder finanzschwachen Landesregierung, die ihren Sitz in Erfurt hat.
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Gewagt und gewonnen, 18.2.2007, TA

Anderthalb Jahre bis zum Abschied, aber die Wehmut ist schon jetzt spürbar. Die Trennung von Axel Vornam wird dem Theater Rudolstadt und seinem Publikum sehr schwer fallen. Da tut eine Musiktheater-Premiere gut, mit der das Theater selbstbewusst zeigt, was es kann - und was es wagt.
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Thüringen erneut Förder-Schlusslicht, 19.2.2007, TA

Wie in den Jahren zuvor hat Thüringen beim Ausnutzen der Fördermittel für Investitionen im Osten wiederum nur den letzten Platz belegt.

BERLIN/ERFURT (TA). Von den rund 91 Millionen Euro für die “Gemeinschaftsaufgabe Ost” (GA) nutzte Thüringen voriges Jahr nur 82 Millionen für Ansiedlungen neuer Investoren, den Ausbau bestehen- der Betriebe und die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Mit einer Quote von 90,2 Prozent ist Thüringen innerhalb der neuen Länder erneut Schlusslicht. Das geht aus dem bislang noch nicht veröffentlichten Bericht der Bundesregierung hervor. Danach rief Sachsen mit 119 Prozent die meisten Fördermittel ab; gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern (114) und Brandenburg (104). Sie nutzten auch die Gelder, die von Thüringen nicht beansprucht wurden.

Finanzierung sicher, 16.2.2007, TLZ

Weimar/Erfurt. (tlz) Die Finanzierung der Klassik Stiftung Weimar ist bis 2011 gesichert. Wie das Kultusministerium mitteilte, stehen der Stiftung bis dahin jährlich rund 20 Millionen Euro zur Verfügung. Rund sieben Millionen Euro kommen dabei jeweils vom Bund, knapp sieben Millonen vom Land, etwas über zwei Millionen Euro stellt die Stadt zur Verfügung. Jährlich werden über 15000 Euro zur Deckung der laufenden Ausgaben bereitgestellt. Für Investitionen, Beschaffungen und Baumaßnahmen geben Bund und Land über 200000 Euro.
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Verlust für Rudolstadt, 16.2.2007, TLZ

Axel Vornam sucht neue Herausforderungen.
Rudolstadt/Heilbronn. (tlz/wohi) Axel Vornam, Intendant des Theaters Rudolstadt, wird vom Sommer nächsten Jahres an neuer Chef des Drei-Sparten-Hauses in Heilbronn. Der 50-Jährige setzte sich gestern mit der denkbar knappen Mehrheit von einer Stimme im Votum des Stadtrats gegen einen Mitbewerber durch.
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Carl St. Clair wechselt an die Komische Oper, 16.2.2007, TLZ

GMD Carl St. Clair folgt der Verlockung, GMD in Berlin zu werden. Er hat sich mit seiner Arbeit in Weimar empfohlen. Foto: tlz

Weimar/Berlin. (tlz/wohi) Nun ist es definitiv: Das DNT Weimar verliert seinen strahlenden Generalmusikdirektor Carl St. Clair. Der 54-jährige US-Amerikaner wurde gestern offiziell zum künftigen GMD der Komischen Oper Berlin gekürt. Er erhält am drittgrößten Musiktheater der Bundeshauptstadt einen Vertrag über sechs Jahre Laufzeit; bereits in der nächsten Saison wird er dort mit einer Opernpremiere und zwei Konzerten seinen Einstand geben.
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Es dreht sich: Carl St. Clair und Axel Vornam verlassen Thüringen, 16.2.2007, TA

Carl St. Clair verlässt Weimar. Zur Spielzeit 2008/2009 wechselt der Generalmusikdirektor der Staatskapelle an die Komische Oper Berlin. Auch der Intendant und Geschäftsführer des Theaters Rudolstadt kehrt Thüringen den Rücken: Axel Vornam übernimmt die Leitung des Theaters Heilbronn.
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Musizierende Kinder sind unsere Zukunft, 02/2007, Deutscher Musikrat

Der soeben erschienene UNICEF Bericht zur Situation der Kinder in Industrieländern zeichnet ein Besorgnis erregendes Bild von der Situation von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Erstmals wurde die Lage der Kinder anhand von sechs Dimensionen verglichen. Deutschland erreicht in allen Dimensionen nur durchschnittliche Werte.
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Diskussion über DNT und die “Strasse der Menschenrechte”, 13.2.2007, TLZ

Am Mittwoch, 21. Februar 2007 um 18:00 Uhr im Literaturhaus, Weimar, Marktstr. 2


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