Kommunen nicht im Stich lassen

Die Thüringer Landesregierung hat in ihrem Haushaltsentwurf für das Jahr 2010 insgesamt 25 Mio Euro zusätzlich an Ausgaben für die Kulturförderung des Landes eingestellt. Die Kulturinitiative Thüringen begrüßt diesen Schritt nach den Jahren der Kürzungsdebatten als Paradigmenwechsel. Allerdings wird der Gewinn für die Kultur dadurch relativiert, dass den Kommunen im Rahmen des Kommunalen Finanzausgleichs in diesem Jahr ca. 90 Mio Euro weniger zur Verfügung gestellt werden. Wir befürchten, dass diese Mindereinnahmen auch zu Kürzungen im Bereich der freiwilligen Aufgaben führen werden, mithin auch bei der kommunalen Kulturförderung. Darum appellieren wir an die Landesregierung, die Kommunen finanziellen Spielraum auch zur Erfüllung der freiwilligen Aufgaben zu lassen.

Kultur gewinnt: Kulturstiftung des Freistaats Thüringen stärken

Die Kulturinitiative Thüringen regt eine Stärkung der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen an. Die Stiftung, deren Aufgabe vor allem die Förderung der zeitgenössischen Kunst ist, verfügt derzeit nur über jährliche Mittel für die Projektförderung in Höhe von ca. 160.000 Euro. Unsere Initiative hat dazu einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, mit dem die jährlichen Projektmittel der Stiftung nahezu verzehnfacht werden können. Dazu soll nach unserem Vorschlag die Kulturstiftung als weiterer Destinatär neben dem Landessportbund und der Liga der Freien Wohlfahrtsverbände in das Thüringer Glücksspielgesetz aufgenommen und so an den Lotterieeinnahmen beteiligt werden. Wir schlagen vor, 1% der Lotterieeinnahmen an die Kulturstiftung abzuführen. Das wären pro Jahr Einnahmen von bis zu 1,4 Mio Euro. Dazu in Kürze mehr.

Kulturinitiative Thüringen begrüßt Bekenntnis der Landesregierung zur Kultur im Freistaat

Als ein deutliches Signal für einen Neuanfang in der Kulturpolitik wertet die Kulturinitiative Thüringen e.V. (KIT) die erste Regierungserklärung der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht im November 2009. Dazu erklärt André Störr: „Wir sind sehr erfreut, dass die Kulturpolitik die erste Stelle in der Regierungserklärung einnahm. Offenbar erkennt die neue Landesregierung die Kulturpolitik als tragende Säule einer modernen Gesellschaftspolitik an. Wir hoffen, dass es nun nicht bei Bekenntnissen bleibt, sondern die neue Politik auch in den anstehenden Haushaltsberatungen erkennbar wird.“
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Wort halten - Kulturland Thüringen stärken - Für neue Töne in der Kulturpolitik

Kulturinitiative Thüringen lud zum Konzert, um die Landespolitik auf neue Töne in der Kulturpolitik einzustimmen.

Unter dem Motto “Wort halten - Kulturland Thüringen stärken” fand am Montag, 28. September 2009, am Vorabend der konstituierenden Sitzung des neuen Thüringer Landtages, in der vollbesetzten Thomas-Kirche in Erfurt ein besonderes Konzert statt: Mehr als 100 Musiker spielten unter der Leitung von Walter E. Gugerbauer, GMD an der Oper Erfurt, Wagners Vorspiel zu den “Meistersingern von Nürnberg” und Beethovens 7. Sinfonie in A-Dur. Die Musiker dieses “Megafusionsorchesters” (Thüringer Landeszeitung) kamen aus allen 10 Thüringer Kulturorchestern zusammen. Gemeinsam mit der Kulturinitiative Thüringen wollten die Musiker ein Zeichen setzen für eine neue Kulturpolitik in der anstehenden 5. Legislaturperiode des Thüringer Landtages. In den Wahlprogrammen aller Parteien wurde das “Kulturland Thüringen” beschworen. Auch darum hatte unsere Kulturinitiative alle 88 neuen Landtagsabgeordnete zum Konzert eingeladen. Auch wenn sich die meisten davon entschuldigen ließen, haben wir ein klangvolles Zeichen gesetzt, dass Kultur künftig kein Nischenthema sein kann, sondern in die Mitte der Gesellschaftspolitik gestellt werden muss.
Das Konzert am Beginn der Legislatur ist von Seiten unseres Vereins auch ein Angebot zum Dialog an die Landespolitik. Wir wünschen uns nun den schnellen Eintritt in einen breiten und öffentlichen Diskurs zur künftigen Kulturkonzeption. “Kultur ist unser Kapital” heißt es im derzeitigen Thüringer Landeskulturkonzept. In Zeiten der Wirtschaftskrise ist das sicher keine besonders passende Assoziation. Möge das neue Konzept mit den Worten beginnen: “Kultur ist uns ein Grundbedürfnis”.
Dass Kultur auch ein Genussmittel sein kann, zeigte unser Konzert eindrucksvoll. Mit stehenden Ovationen dankte das Publikum einer wirklich mitreißenden Darbietung durch die Musiker, die mit sichtlicher Spielfreude und unter dem engagierten Dirigat Walter E. Gugerbauers für ein besonderes Hörerlebnis sorgten.

In Thüringen spielt die Musik

Am 30. August 2009 wurde in Thüringen ein neuer Landtag gewählt. Noch ist nicht sicher, wer künftig die Regierung führen wird. Die Parteien haben in ihren Wahlprogrammen übereinstimmend betont, dass die Kulturförderung in Thüringen in Zukunft einen höheren Stellenwert erhalten soll. Aber wie kann eine Kulturpolitik der Kultur als gesellschaftlichem Thema Freiräume erhalten, wenn dem Landeshaushalt Einnahmen weg brechen und die Haushalte in den Kommunen ohne Einschnitte nicht mehr aufgestellt werden können? Um das Thema Kulturpolitik und dabei die Bedeutung der Kultur für das Selbstverständnis unseres Landes, aber auch für die Gesellschaft und die Bildungs-, Familien- und Sozialpolitik im Bewusstsein der Öffentlichkeit und der politischen Akteure zu halten, lädt die Kulturinitiative Thüringen e.V. in Kooperation mit der DOV zu einem großen Konzert am 28.9.2009 in die Thomaskirche in Erfurt ein. Mehr als 100 Musiker aus allen öffentlich getragenen Kulturorchestern Thüringens werden für einen Konzertabend das größte Thüringer Orchester bilden und dabei nicht nur für die Theater und Orchester, sondern als Symbol für die gesamte Kulturlandschaft ein Konzert geben. Dazu in Kürze mehr…

Neue Impulse für die Thüringer Kultur - Fazit der Kulturkonferenz am 18. März 2009 im Hotel auf der Wartburg

Dass Kultur Werte schafft, war am Mittwoch, 18. März 2009, auf der ersten Kulturkonferenz für Thüringen Konsens zwischen den mehr als 50 Teilnehmern aus Kulturverbänden, Kommunen und Kulturvereinen. Als Kulturinitiative Thüringen e.V. hatten wir zu dieser Konferenz nach Eisenach eingeladen, nachdem der Wunsch nach einer solchen Konferenz schon im Herbst 2007 innerhalb der Kulturverbände formuliert wurde.
Auch in den Referaten und Gesprächen während der Kulturkonferenz zeigte sich, dass die Kulturpolitik noch immer stark im Rechtfertigungsdruck steht, sich über ökonomische Kennzahlen zu legitimieren. Die Werte, die kulturelle Betätigung in der Bildungs- und Sozialarbeit schafft, die Bedeutung der Kultur als Basis der Gesellschaft, das Vermögen der Kultur, Menschen zusammen zu bringen, sei es in Kulturvereinen oder bei Kulturveranstaltungen, und damit einen Beitrag zur Stabilität unserer Gesellschaft zu leisten, diese Werte kommen bisher in der steten Diskussion um die Kulturförderung nicht vor. Hier ist in Zukunft mehr Selbstbewusstsein gegenüber der Politik gefragt.
Eine drängende Frage ist derzeit natürlich auch, ob die Kultur ein Opfer der Wirtschaftskrise wird.
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Kulturinitiative Thüringen lädt zur Kulturkonferenz auf der Wartburg am Mittwoch, 18. März 2009 ab 9.00 Uhr

„Kultur schafft Werte“ ist der Titel der ersten Thüringer Kulturkonferenz auf der Wartburg. Mit der Konferenz wird eine Idee umgesetzt, die während einer Gesprächsrunde der Landeskulturverbände im November 2007 auf der Wartburg entstand.
Die Konferenz bietet die Möglichkeit einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen der Kulturpolitik im Freistaat Thüringen. Dabei soll sie ein Forum sein, um im Gespräch spartenübergreifend Ideen auszutauschen. Zugleich bietet die Konferenz den Rahmen zu informeller Verständigung und Kontaktpflege. Die Anmeldeunterlagen können unter angefordert werden. Die Kulturinitiative Thüringen e.V. als Organisator der Kulturkonferenz freut sich darauf, Sie am Mittwoch, 18. März 2009, im Hotel auf der Wartburg begrüßen zu können.

Programmablauf
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Streit um Vertragsverlängerung mit dem Weimarer Generalintendanten Stephan Märki

Die Kulturinitiative Thüringen setzt sich für eine Verlängerung des Vertrages von Stephan Märki als Generalintendant des Deutschen Nationaltheaters und Staatskapelle Weimar ein. Dazu hat die KIT am 20.1.2009 einen offenen Brief an den Weimarer Oberbürgermeister, der zugleich Vizevorsitzender des Aufsichtsrats der DNT-GmbH ist, geschrieben. Den Brief dokumentieren wir hier:

Offener Brief zu den Vertragsverhandlungen mit dem Generalintendanten des Deutschen Nationaltheaters und Staatskapelle Weimar GmbH - Staatstheater Thüringen

Weimar, 20.1.2009
Sehr geehrte Herr Oberbürgermeister,

Sie haben sich in letzter Zeit öffentlich dafür stark gemacht, dass im Rahmen der Vertragsverhandlungen mit Stephan Märki auch die wirtschaftliche Existenz des Theaters geregelt werden muss. Dieser Ansatz verdient Respekt. Auch wir sehen für die Thüringer Theater und Orchester nach dem bisherigen Kenntnisstand eine ungewisse Zukunft ab dem Jahr 2012. Daher unterstützen wir jede Bemühung, schon jetzt die Frage der künftigen Kulturfinanzierung anzugehen und zu regeln.
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1. Kulturtag Thüringen am 6. Juli 2008 war ein großer Erfolg

Der 1. Kulturtag Thüringen, zu dem die Kulturinitiative Thüringen am 6. Juli 2008 in ganz Thüringen eingeladen hatte, war ein großer Erfolg. Mehr als 160 Veranstaltungen in über 50 Thüringer Städten und Gemeinden füllten die Idee des Kulturtages mit Leben. Damit konnte das Ziel erreicht werden, an diesem Tag exemplarisch in einer Momentaufnahme erlebbar zu machen, welche kulturelle Vielfalt und welch persönliches Engagement jeden Tag in Thüringen dazu beitragen, dass Thüringen als Kulturland wahrgenommen wird. Die Kulturinitiative Thüringen dankt allen Veranstaltern, Vereinen, Verbänden und Institutionen, die mit ihren Veranstaltungen am Kulturtag mitgewirkt haben. Wir hoffen auf eine mindestens ebenso zahlreiche Teilnahme am nächsten Kulturtag.
Und der Kulturtag brachte auch eine gute politische Nachricht: Während der Eröffnungsveranstaltung auf Schloß Friedenstein in Gotha erklärte der Thüringer Kultus- und Kulturminister, Bernward Müller, dass er sich für mehr Geld für die Kultur einsetzen wolle. Das sind doch endlich ganz neue Töne aus Erfurt.

Veranstaltungen zum ersten Kulturtag Thüringen am 5. / 6. Juli 2008

Die Eröffnungsveranstaltung “Auftakt” findet am Sonntag, 6. Juli um 11:00 Uhr in Gotha, Schloss Friedenstein statt. Rahmen: Die 12 Thüringer Cellisten. Oberbürgermeister Knut Kreuch, Gotha, Podiumsdiskussion mit Kultusminister B. Müller (CDU), U. Barth (FDP), K. Göring-Eckardt (Die Grünen), Dr. B. Klaubert (Die Linken), C. Matschie (SPD), Moderation M. Hey

Der erste Kulturtag Thüringen bietet Ihnen thüringenweit mehr als 150 Veranstaltungen. Die vollständige Programmübersicht finden Sie nachfolgend, geordnet nach Postleitzahlgebieten:

04600 Altenburg Openair Der sächs.Prinzenraub: Kunz von Kauffungen ● Schlosshof Schloss Altenburg Theater & Philharmonie Thüringen, Gera ● 5. Jul. 18:00 und 23:00 Uhr
04600 Altenburg Openair Der sächs.Prinzenraub: Kunz von Kauffungen ● Schlosshof Schloss Altenburg Theater & Philharmonie Thüringen, Gera ● 6. Jul. 21:00 Uhr
04610 Meuselwitz Fest Bergmanns- u. Bahnhofsfest ● Kulturbhf. Meuselwitz Stadt Meuselwitz ● 6. Jul. ganztags
04618 Ziegelheim Openair Klassik auf dem Lande: Altenburger Bauernhofkonzert ● Hof Adam August-Bebel-Str. 36 Altbg. Bauernhöfe e. V. u. Theater u. Philharmonie Thür. ● 6. Jun. 15:00 Uhr
06567 Bad Frankenhausen Ausstellungen und Führungen ● Regionalmuseum Bad Frankenhausen Im Schloss ● 6. Jun 10:00-17:00 Uhr
07318 Saalfeld Theater “Romeo und Julia” Shakespeare ● Burgruine Hoher Schwarm ● 6. Jul. 20:00 Uhr
07334 Kamsdorf Ausstellung Malerei Kurt Pesl ● Kunstraum Kamsdorf Johann-Gottlob-Gläser-Platz Kunstraum Kamsdorf ● 6. Jul. 11:00-17:00 Uhr
07368 Remptendorf Wanderung Wildkräuter ● Kräuterstube Remptendorf Schleizer Str. 40 Naturpark Thür. Schiefergebirge ● 6. Jul. 14:00 Uhr
07407 Rudolstadt Festival Int. Tanz- u. Folkvestival ● stadtweit gesamte Innenstadt ? ● 4. bis 6. Juli ganztägig
07545 Gera Tanzabend Kammertanzabend ● Bühne am Park Hofwiesenpark ? ● 6. Jul. 19:30 Uhr
07545 Gera Fotoausstellung “Der Himmel über der Erde” ● Kulturbund Gera Gera Greizer Str.39 ● 6. Juli 10:00-12:00 Uhr
07545 Gera Kabarett Fettnäppchen “Ein flotter Dreier” ● Hofgut Untermhaus Gera Mohrenplatz ● 6. Juli 18:00 Uhr
07545 Gera Ausstellung Die geologische Landessammlung ● Museum für Naturkunde Gera Nikolaiberg 3 ● 5. Juli 11:00-18:00 Uhr
07545 Gera Ausstellung “Setzen Pfeiffer” ●
Stadtmuseum Gera Museumsplatz 1 ● 5. Juli 11:00-18:00 Uhr
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Das Plakat zum Kulturtag Thüringen

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2008-05-30-ddp Bereits mehr als 150 Veranstaltungen beim Kulturtag Thüringens

«Wir sind überwältigt von der Resonanz» ©ddp
30.05.2008 15:05:23 - Für den ersten Kulturtag Thüringens am 6. Juli sind bereits mehr
als 150 Veranstaltungen gemeldet. «Wir sind überwältigt von der
Resonanz, die unser Aufruf in den Thüringer Kultureinrichtungen
ausgelöst hat», sagte der Sprecher der Kulturinitiative und
Koordinator des Tages, Peter Mittmann, am Freitag in Weimar.

Weimar (ddp-lth). Für den ersten Kulturtag Thüringens am 6. Juli sind bereits mehr als 150 Veranstaltungen gemeldet. «Wir sind überwältigt von der Resonanz, die unser Aufruf in den Thüringer Kultureinrichtungen ausgelöst hat», sagte der Sprecher der Kulturinitiative und Koordinator des Tages, Peter Mittmann, am Freitag in Weimar. Die Initiative hoffe nun, dass sich die Thüringer von der Begeisterung der Kulturschaffenden anstecken lassen.
Mit dem ersten Kulturtag Thüringens will die Initiative die Menschen im Freistaat animieren, «den Erlebnis- und Freizeitwert von Kultur zu entdecken und die kulturellen Einrichtungen und ihre vielfältigen Angebote in der jeweiligen Nähe wieder einmal zu nutzen».
(ddp)

1. Kulturtag Thüringen am Sonntag 6. Juli 2008

Gemeinsam wollen wir den Reichtum, die Vielfalt, die Lebendigkeit, die breite Palette der Thüringer Kultur an diesem Tag in ganz Thüringen demonstrieren und ihn so zum engagierten Bekenntnis zur Kultur unseres Landes werden lassen.

Deshalb: Seien Sie dabei beim 1. KULTURTAG THÜRINGEN

Ob in Stadt oder Land, ob mit Chor, Orchester, Instrumentalgruppe, ob als Maler, Schriftsteller, Schauspieler, Bildhauer, ob Bibliothek oder Museum, Theater oder Schlosspark, Profi oder Amateur, Aktiver oder Publikum,– zeigen Sie worauf Sie stolz sind. Demonstrieren Sie Ihre Verbundenheit mit der Thüringer Kultur.

KULTUR IST HERZENSSACHE

Weit über Deutschland hinaus kennt und bewundert man Thüringen als glanzvolles Kulturland seit Jahrhunderten, als Land der Kirchen, Schlösser, Burgen, der Bibliotheken, Museen, Ateliers, der Orchester und Theater, als Ursprungsland geistiger und künstlerischer Leistungen, als Land, in dem sich die Menschen seit alters her mit Kunst und Kultur beschäftigen.

Zeigen Sie mit dem Besuch der Kultureinrichtungen Ihrer Region besonders an diesem Tag auch Ihren Stolz auf eine der farbigsten, vielfältigsten, eindrucksvollsten Kulturlandschaften.
Treten Sie an diesem Tag mit Ihren Institutionen, Ihren Vereinen und Ensembles an die Öffentlichkeit durch Auftritte, Lesungen, Ausstellungen, Veranstaltungen jeder Art.

Treffen Sie sich als Künstler mit ihrem Publikum. In einer thüringenweiten Aktion werden Ihre Veranstaltungen durch Presse, Flyer, Plakate veröffentlicht. Schicken Sie uns Ihre Idee, Ihren Vorschlag, Ihren Beitrag für diesen Tag bis zum 30. Mai 2008.

KI.T Die KulturInitiative Thüringen
TEL 03643 – 49 20 674 FAX 03643 - 779554 E-MAIL INFOS http://www.erhaltet-thueringens-kultur.org

Antwort bitte bis 30. Mai 2008 zurückschicken

KULTURTAG THÜRINGEN – Sonntag 6. Juli 2008
Nennen Sie uns Ihre Aktivitäten, Ihren Beitrag für diesen Tag oder den Vorabend am 5. Juli – auch Veranstaltungen, die Sie für diese Tage oh-nehin schon geplant haben. Genauso sind zusätzliche Programme aus dem Repertoire willkommen oder gemeinsame Veranstaltungen verschie-dener Kultureinrichtungen und Ensembles.
Durch eine noch abzustimmende gemeinsame Erklärung, die Sie zu jeder Veranstaltung verlesen können, wollen wir eine Brücke zwischen allen Kulturaktionen dieses Tages schlagen.
Über Presse, durch Flyer und Plakate wollen wir alle Veranstaltungen dieses Tages veröffentlichen und zusammenfassen.
Bitte verteilen Sie den Aufruf an andere Interessenten weiter.

Wir planen zum 1. Kulturtag Thüringen folgende Veranstaltung:
Veranstalter
Strasse; PLZ, Ort
Art der Veranstaltung
Titel der Veranstaltung
Ort der Veranstaltung
Strasse, PLZ, Ort
Datum / Uhrzeit
Ansprechpartner
Telefon / Fax
E-Mail
Kurzbeschreibung
der Veranstaltung
Bemerkung

Datum …………………… Unterschrift …………………………………

Koordination: Peter Mittmann
Großmutterleite 18
99425 Weimar
FAX 03643 779554 / E-Mail:

Abschlussbericht der Enquete-Kommission: Reaktionen der Parteien

DIE GRÜNEN, DIE LINKE, CDU, FDP

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Doppelter Grund zum Feiern, 12.1.2008, TLZ

Weimar. (tlz) Wer hätte vor einem Jahr gedacht, wie entspannt man nun beisammen sitzen kann, um den 100. Jahrestag des Weimarer Theaterhauses zu feiern: Landesminister und Kulturbürger, die Kunst und die Politik. Damals ging es heiß her. Auf dem Spiel stand, wie schon 2001, die Eigenständigkeit des Deutschen Nationaltheaters.
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Weimar: Land des Lächelns, 12.1.2008, TA

Die Alphornbläser zur Introduktion des Festaktes zum 100-jährigen Bestehen des Theaters Weimar waren kein Albtraum, nur ein Schmunzeln. Es war, mag man sagen, der Tribut an Stephan Märki.

WEIMAR. Ein Festakt ist ein Festakt und kein Fest. Es gibt wohl eher wenig Leute, die Festakte wirklich interessant finden. Höchstens, dass man schaut, wer kommt ins Land des Lächelns und wer nicht. Der Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) zum Beispiel kam nicht, der hatte einen hochwichtigen Termin bei Ingenieuren und Architekten in Erfurt. Der Oberbürgermeister Stefan Wolf (SPD) war auch nicht da, der hatte Urlaub. Dafür sah man die neue Stadtkulturdirektorin Julia Miehe, die einmal die Orchesterdirektorin war.
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Wird uns die Kultur zu teuer?, 11.1.2008, TLZ

Weimar. (tlz/fqu) Das Land zieht sich aus der Förderung von Literatur und Kunst immer mehr zurück. Die Vereine und Gesellschaften sind froh, wenn sie private Sponsoren finden. Werden die Künstler dadurch zu Werbeträgern der Industrie? Der Thüringer Literaturpreisträger Ingo Schulze spricht von einer “Tendenz zur Refeudalisierung des Kulturbetriebes” und steht dabei hinter einem Pult, an dem das Logo des Preisstifters E.ON prangt.
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Theaterkampf ist nun beendet, 9.1.2008, TLZ

Erfurt. (tlz/wohi) Unter Theaterkämpfe und Kahlschlagdebatten hat Thüringens Kultusminister Jens Goebel (CDU) einen Schlussstrich gezogen. Als letztes wurde für die Erfurter Oper eine Finanzierungsvereinbarung für 2009 bis 2012 getroffen.
Demnach erhalten die Erfurter wie bisher 6,475 Millionen Euro aus Goebels Etat; die Landeshauptstadt erhöht ihren Eigenbeitrag von derzeit 10,8 Millionen um 150 000 Euro. Allerdings ist der Landeszuschuss an die Bedingung geknüpft, dass 350 000 Euro pro Jahr an die Thüringen-Philharmonie Gotha-Suhl fließen - für die Kooperation bei Musik-Großprojekten.

Außerdem wird noch zwischen Vertretern aus Erfurt und Weimar sowie des Ministeriums verhandelt, wie eine Schauspiel-Kooperation mit dem Deutschen Nationaltheater mit Leben erfüllt werden kann. Über Leistungsumfang und Entgelt sei bisher nicht entschieden, sagte ein Sprecher Goebels auf TLZ-Anfrage. Auch die Möglichkeit eines gesonderten Kooperationsfonds sei nicht ad acta gelegt worden.

Der Theaterkampf, bei dem es nicht zuletzt um das Überleben von fünf Orchestern ging, hat 18 Monate gedauert. Ursprünglich hatte Goebel zehn Millionen Euro einsparen wollen.

Goebel streitet mit Opposition um Bibliotheken, 5.1.2008, TA

ERFURT. In der Debatte um die Finanzierung der Bibliotheken hat Thüringens Kultusminister Jens Goebel (CDU) der Opposition “symbolische Politik” vorgeworfen. Das von Linkspartei und SPD vorgeschlagene Bibliotheksgesetz sei “überflüssig” und “emotional getrieben”. Dort seien nur allgemeine Absichtserklärungen aufgeführt, die von Betroffenen nicht einklagbar seien, so der Minister. Linke und SPD wiesen die Vorwürfe Goebels zurück. Sie seien “polemisch und gehen an den Tatsachen vorbei”, sagte SPD-Kulturpolitiker Hans-Jürgen Döring. Der Entwurf der Opposition sei mit dem Bibliotheksverband erarbeitet worden. Zudem verwies er auf einen Vorschlag für solch ein Bibliotheksgesetz von einer Fach-Kommission im Bundestag. Linke-Politikerin Birgit Klaubert warf der CDU-Landesregierung vor, sich “aus der Verantwortung zu stehlen”. Das zeige der gerade erst beschlossene Landeshaushalt. Danach sind für die Finanzierung der Bibliotheken nur noch die Kommunen zuständig. 2007 förderte das Land die rund 250 Bibliotheken noch mit 350 000 Euro.

Goebel warnt bei Bibliotheken vor »symbolischer Politik«, 5.1.2008, dpa/ TA

Kultusminister Goebel gegen »symbolische Politik« bei Bibliotheken.

Erfurt (dpa/th) - Der Thüringer Kultusminister Jens Goebel (CDU) hat mit Blick auf die Lage der Bibliotheken im Freistaat vor »symbolischer Politik« gewarnt. »Der vorliegende Gesetzentwurf der Opposition ist überflüssig, weil er keine sehr große Regelungstiefe besitzt«, sagte Goebel in einem Gespräch mit der Deutschen Presse- Agentur dpa. »Das ist emotional getrieben.« Das gemeinsame Papier der SPD und der Linken nimmt weitgehend Vorschläge des Bibliotheksverbandes aus dem Jahr 2006 auf. Die CDU-Fraktion hat für das Frühjahr einen eigenen Gesetzentwurf angekündigt. Im Vorjahr unterstützte das Land die rund 250 Bibliotheken mit 350 000 Euro.

Bibliotheken als Streitobjekte, 5.1.2008, dpa/ TLZ

Thüringens Kultusminister Jens Goebel (CDU) hat mit Blick auf die Lage der Bibliotheken im Freistaat vor “symbolischer Politik gewarnt. “Der vorliegende Gesetzentwurf der Opposition ist überflüssig, weil er keine sehr große Regelungstiefe besitzt , sagte Goebel. Die CDU-Fraktion hat für das Frühjahr einen eigenen Gesetzentwurf angekündigt.
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Befreiungsschläge, 29.12.2007, TA

Die Thüringer Kulturpolitik war eine der unkontrollierten Befreiungs-schläge. Dennoch, oder eben darum, ist die Bilanz nicht wirklich schlecht - für die Kultur.
ERFURT. Thüringen wird sich, mit aller Zurückhaltung gesprochen, in der Rückschau für den Brand der Anna Amalia Bibliothek zu bedanken haben. Und das nicht nur, weil das Feuer die Wahrnehmung dieses Altars der Geistesgeschichte hochgradig sensibilisierte. Die Wiedereröffnung erzeugte, auch durch die Teilnahme von Bundespräsident Horst Köhler, eine deutschlandweite Aufmerksamkeit nicht nur für die Bibliothek, vielmehr konzentrierte sie einen gesamtdeutschen Medienblick auf den kulturpolitischen Kampfplatz Weimar, auf dem und um den eine Bataille zu schlagen war. Diese mediale Eröffnung war die atmosphärische Introduktion für die 45 Millionen Euro, die der Bund für die Klassik Stiftung ausschüttete. Und die schließliche Erhebung des Nationaltheaters zum Staatstheater verdankt sich auch dem Umstand, dass dieses Haus auf dem geschichtlichen Grund dieser Stadt nicht zu beschädigen ist, ohne dass dies eine deutschlandweite Publizität erzeugt, an der Thüringer Politik nicht gelegen sein kann. Und das ist die eigentliche kulturpolitische Nachricht dieses Jahres, die einen kulturpolitischen Paradigmenwechsel gleichkommt. Das Land Thüringen akzeptiert, gegen die herrschende Kultur des kleinteiligen Denkens, die herausragende Bedeutung der Kulturstadt Weimar. Thüringen scheint bereit, der Stadt den ihr gebührenden privilegierten Status einzuräumen.
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Umstrittene Sparpläne - Neue Verträge unterzeichnet, 17.12.2007, Freie Presse

Thüringer Theater und Orchester wehren sich gegen Kürzungen der Landesregierung

Erfurt (ddp-lth). Rund 4,2 Millionen Euro erhalten das Theater Nordhausen und das Loh-Orchester Sondershausen ab 2009 vom Land. Als einer der ersten unterzeichnete der Nordthüringer Theaterverbund in diesem Jahr nach lautstarken Protesten und zähen Verhandlungen mit Kultusminister Jens Goebel (CDU) einen entsprechenden Vertrag. «Es ist nur der Spatz in der Hand, noch nicht die Taube auf dem Dach», kommentierte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) die Vereinbarung.
Denn die Zuschüsse sinken gegenüber dem Ende 2008 auslaufenden Vertrag um 15 Prozent. Allerdings wollte Goebel dem Theaterverbund ursprünglich nur noch 1,5 Millionen Euro zubilligen. Und weil auch die beiden Kommunen ihre Zuwendungen aufstockten, kann dort mit insgesamt knapp neun Millionen Euro weiterhin nicht nur Theater konsumiert, sondern auch produziert werden.
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